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60. Herrenturnier des TC Grün-Weiß Altmittweida

Beim 60. Herrenturnier des TC Altmittweida ist Jan Luderer kurzfristig als Turnierleiter eingesprungen - und war selbst aktiv.

Altmittweida 24./25.09.2022

Bis tief in die Nacht zum Samstag hat Jan Luderer am Wochenende nicht wach bleiben können, um Roger Federers letztes Tennismatch seiner Karriere live im Fernsehen zu verfolgen. "Ich habe den Anfang noch gesehen, aber da war es ja schon spät", sagt der Tennisspieler aus Dittersbach, der am Wochenende bei der Organisation des 60. Herrenturniers des TC Grün-Weiß Altmittweida federführend war und beim Sächsischen Tennisverband in der Turnierkommission ist. "Da ich in Altmittweida nun plötzlich Turnierleiter war, wollte ich natürlich selbst mitspielen."

Und das durchaus erfolgreich: Im Einzel war für Jan Luderer erst im Halbfinale Endstation. Zunächst bezwang der Dittersbacher Uwe Viehweger (Sachsenring Zwickau) mit 6:2 und 6:3, anschließend siegte er gegen Jan Genscher (1. TC Waldheim) mit 6:1 und 6:4. Doch im Halbfinale traf der 48-Jährige auf den 20-Jährigen und an Position 2 gesetzten Lucas Graichen vom TC Küchwald und unterlag 3:6 und 0:6. "Bei den Aktiven kommt es schon oft vor, dass die Altersunterschiede zwischen den Gegnern groß sind", sagt Jan Luderer. "In erster Linie geht es ja um die Leistungspunktzahl für die Einordnung in eine bestimmte Klasse. Im direkten Duell müssen die Älteren dann eben ihre Erfahrung ausspielen, um die fehlende Physis zu kompensieren." Das Finale im Einzel verlor Lucas Graichen dann aber gegen den an Position 1 gesetzten Tom Oertel (USG Chemnitz) im Match-Tiebreak. "Es war ein spannendes Endspiel, in dem beide hätten gewinnen können", so der Organisator.

Jan Luderer, der für verschiedene Vereine - unter anderem die Aktiven des TC Frankenberg in der Bezirksliga - spielt, mischte gemeinsam mit dem 65-jährigen Altmittweidaer Harald Börner noch im Doppel mit. Dort bezwang das Duo zunächst René Michael (Espenhain) und Sven Steinbach (Frohburg) und zog ins Halbfinale ein. Dann unterlagen sie aber gegen die späteren Gesamtsieger Rico Hertha und Tom Oertel (beide USG Chemnitz) mit 3:6 und 1:6. "Es war ein schönes Turnier und ich hoffe, dass es diese Wettbewerbe in Altmittweida noch lange geben wird."

Und Roger Federer hat der 48-Jährige vor der Pandemie immerhin live beim Rasenturnier in Halle/ Westfalen gesehen. "Dort bin ich regelmäßig als Zuschauer, ebenso am Hamburger Rothenbaum."